CLP Art. 45 Anhang VIII: Verschiebung der Frist für Verbraucherinformation?

Seit einigen Wochen macht die Annahme die Runde, dass die Meldefrist für Konsumgüter im Rahmen der CLP Regulierung um ein Jahr nach hinten – also auf Januar 2021 – geschoben werden könnte. Auch wir haben von verschiedenen Quellen wie der ECHA, in Branchenverbänden aktiven Kunden und einigen nationalen Giftzentren, die am 1. und 2. Juli am CARACAL-Meeting teilgenommen haben, Hinweise auf eine Verlängerung der Frist erhalten.

Wie sollte ich mich als betroffenes Unternehmen jetzt verhalten? 

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TOP 100 – opesus gehört zu Deutschlands Top-Innovatoren

Am 28. Juni wurden die TOP 100 innovativsten Unternehmen Deutschlands im Rahmen des Deutschen Mittelstands Summit in der Jahrhunderthalle Frankfurt ausgezeichnet – und wir waren dabei! Moderatorin Linda Zervakis führte durch den kurzweiligen Abend und neben Ranga Yogeshwar und Tarek Al-Wazir waren Bundespräsident a.D. Christian Wulff sowie der wissenschaftliche Leiter der Auszeichnung, Prof. Dr. Nikolaus Franke, Redner der Veranstaltung.

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Workshop – Implementierung von technischen Lösungen zur Umsetzung von Art. 45 CLP-VO

Die Umsetzung von Art. 45 der CLP Verordnung ist kein Selbstläufer, wie der gut besuchte Workshop der Chem-Academy am 15. Mai zu eben diesem Thema wieder gezeigt hat. Die an Produktsicherheitsverantwortliche gerichtete Veranstaltung bestand neben einem praktischen Workshop-Teil aus Vorträgen der Industrie und involvierter Behörden. Als Workshopleitung sowie Vortragende konnten Alexander Wegener, CEO der opesus AG, sowie Markus Pogrzeba, Produktmanager bei opesus, ihr Knowhow und ihre Erfahrungen weitergeben.

Relevante Vorträge, nahe am Arbeitsalltag

Dr. Rafael Wagner vom Giftinformationszentrum-Nord klärte beispielsweise darüber auf, welchen Nutzen sowohl gewerbliche Anwender als auch private Verbraucher aus den Produktinformationen für die GIZ ziehen können und warum bestimmte Informationen erforderlich sind.

Kathrin Begemann aus der Abteilung Exposition des Bundesinstitut für Risikobewertung beleuchtete mit ihrer Sicht die nationale Umsetzung des Art. 45 CLP-VO, die technischen Herausforderungen an Unternehmen sowie die Vorgehensweise für das Generieren von UFIs. Sie ging außerdem genauer auf die Regeln für die Aktualisierung von Meldungen sowie die Handhabung von Gemischen in Gemischen ein. Dabei gab sie beispielsweise auch Hinweise dazu, wer in einem Unternehmen für die Umsetzung verantwortlich ist.

Dr. Friederike Paven der Covestro Deutschland AG gab in ihrem Vortrag praktische Tipps und teilte ihre Erfahrungen, wie die Herausforderungen bei der Umsetzung zu Anhang VIII gemeistert werden können. Dabei erläuterte sie beispielsweise die Auswirkungen auf einen multinationalen Chemikalienhersteller, Herausforderungen in der Umsetzung der Informationspflicht bei Gemischen in Gemischen und Erfahrungen mit branchenspezifischen Lösungsansätzen. Als wichtigen Punkt ging sie auch auf den Schutz des geistigen Eigentums ein.

Karin Merkl, Head of Regulatory Intelligence bei Merck KGaA, bot zu guter Letzt eine Checkliste zur Umsetzung von Meldungen an GIZ. Sie ging auf Kriterien für die Datenqualität ein und klärte Fragen zum Thema Lieferanten-Kundenbeziehung, Herausforderungen für die Etikettierung und Überprüfung des Produktportfolios.

Die besprochenen Themen waren sehr weitreichend und nah am Arbeitsalltag. Als Software- und Beratungsunternehmen und aus der Zusammenarbeit mit der ECHA konnte opesus hier wertvolle Informationen und Erfahrungswerte liefern, welche Datenquellen einbezogen werden müssen, wie die Systemarchitektur aussehen kann und wie die technischen Voraussetzungen für automatisierte Produktmeldungen aussehen. Auch die Erstellung eines realistischen Zeitplans, Budgetierung und das Projektmanagement waren Themen des Workshops.

Praktische Übungen: Welchen Impact hat Art. 45 CLP-VO auf mein Unternehmen?

In den praktischen Teilen des Workshops wurde daran gearbeitet, die Auswirkungen von Art. 45 CLP-VO für die jeweiligen Unternehmen und Arbeitsbereiche der Teilnehmer zu evaluieren. Den Start machte die Überlegung, welche Deadlines und Rollen für die Unternehmen der Teilnehmer zutreffend sind, mit wem kommuniziert werden muss, um Informationen zu bekommen oder weiterzugeben und in welche Länder überhaupt gemeldet werden muss.

Im weiteren Verlauf wurde dann der nächste Schritt besprochen: In welchen bereits vorhandenen Systemen sind die zu meldenden Daten zu finden? Nur mit dem Wissen, wo die jeweiligen Daten zu finden sind, kann später eine realistische Einschätzung getroffen werden, auf welche Art und Weise die Daten fristgerecht an ECHA gemeldet werden können.

Eine weitere Aufgabe bestand daraus, die zu meldenden Produkte pro Mitgliedsland, aufgeteilt in Bestandsprodukte, neue Produkte und jährliche Änderungen, zu ermitteln. Aus der Summe dessen ergab sich so für jeden Teilnehmer individuell die Anzahl vorzunehmender Produktmeldungen pro Jahr.

Nachdem nun die jeweils gültigen Deadlines und die zu meldenden Produkte aufgelistet und die zu meldenden Daten in der Systemlandschaft gefunden wurden, gab es eine letzte Aufgabe: Die Analyse der relevanten IT-Systeme.

Mit all diesen Informationen konnte nun erörtert werden, welche Vorgehensweise zur Meldung der relevanten Daten für das jeweilige Unternehmen sinnvoll ist. Dafür wurde eine Checkliste mit zu beachtenden Punkten sowie ein beispielhafter Projektplan zur Verfügung gestellt. So hat jeder Teilnehmer einen relevanten und individuellen Plan für sein Unternehmen erarbeitet.

Zu guter Letzt haben Alexander Wegener und Markus Pogrzeba den Teilnehmern drei wichtige Hinweise mit auf den Weg gegeben:

  • Die Herausforderung ist nicht zu unterschätzen und die größte seit Inkrafttreten von REACH
  • Die Möglichkeiten, Firmengeheimnisse zu schützen sollten genutzt werden
  • Frühzeitig anfangen!

Die Veranstaltung hat insgesamt durch die Vorträge ein gut abgerundetes Bild über die Herausforderungen von Art. 45 CLP-VO im Allgemeinen geliefert und durch die Workshop-Elemente jedem einzelnen Teilnehmer praktische Hilfestellung geleistet. Das Format hat sowohl die Teilnehmer als auch uns überzeugt und wir freuen uns schon, den nächsten Workshop zu leiten und zu moderieren!

opesus CLP Artikel 45 Workshop war ein voller Erfolg

Als wir vor etwa einem Jahr damit begonnen hatten, unseren Workshop zur Produktmeldung laut CLP Artikel 45 zu planen, hatten wir wirklich nicht damit gerechnet, dass am Ende beinahe 100 Teilnehmer (doppelt so viele wie erwartet!) dabei sein würden. Was für ein toller Erfolg!

Das kann man nun entweder so interpretieren, dass es

  1. zum Jahresanfang in Deutschland einfach nichts anderes, spannendes zu tun gibt, oder
  2. es sich wohl doch um ein sehr bedeutendes Compliance-Thema bei den weltweit führenden Herstellern und Importeuren gefährlicher Produkte handelt.

Der opesus CLP Artikel 45 Workshop wurde vom VCI (Verband chemischer Industrie) unterstützt und fand am 7. Februar 2019 in Frankfurt statt. Zu Beginn stand ein gemütliches Get-Together am Vorabend auf dem Programm: bei Tapas und Getränken konnten wir uns viel Zeit für interessante Gespräche mit Kunden und ehemaligen Kollegen nehmen. Selbst neue Freundschaften sollen an diesem Abend geschlossen worden sein.

Zum Einstieg in das Thema CLP Artikel 45 erinnerte uns Alexander Wegener, CEO der opesus AG, an die wichtige Arbeit der Giftinformationszentren: die Gesundheit der Menschen zu schützen; im Notfall Leben zu retten. Konkrete Beispiele und Geschichten lieferten einige Familienmitglieder von opesus Mitarbeitern, die zum Glück alle gut ausgegangen waren.

Herr Desel vom BfR erklärte, dass täglich circa 600 Anrufe auf der Hotline des Instituts eingehen. Ein interessanter Hinweis, den man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte: die Hilfe, Giftinformationszentren leisten können, steht und fällt mit der Qualität der zu Grunde liegenden Informationen über chemische Inhaltsstoffe von Produkten.

Daniel Sompolski vom Team der ECHA Poison Centres erläuterte die Voraussetzungen zur Einführung des CLP Annex VIII: Welche Deadline muss wann von wem beachtet werden? Eine Frage, die ursprünglich für Verwirrung gesorgt hatte. Nun ist klar, die erste Deadline am 1. Januar 2020 muss oft auch eingehalten werden, wenn nicht direkt an Endkunden verkauft wird. Diese Frist ist auch relevant für alle Hersteller von Produkten, die erst am Ende der Fertigungskette die Endkunden erreichen werden.

Lösungsorientiert sollte unser Workshop sein – und deshalb widmete sich Ralf Coenning von der SAP ganz dem Thema Product Compliance in S/4HANA. Er stellte dar, wie die Software von opesus den Kunden von SAP EH&S ein umfangreiches Werkzeug an die Hand gibt, um es Unternehmen zu ermöglichen, die Auflagen des CLP Artikel 45 erfüllen zu können.

Marvin Bahnsen, Berater bei opesus, stellte die Möglichkeiten der opesus EHS Product Notification Software (EPN) vor und erläuterte die Timelines von ECHA, SAP und der Produktentwicklung von opesus EPN.

Nach einer kurzweiligen Mittagspause berichteten zwei Vertreter unserer Pilotkunden – Dr. Spanke von BASF und Herr Steiger von Biesterfeld – von ihren Erfahrungen und Empfehlungen für alle Unternehmen, die erste Schritte unternehmen wollen, um Compliance mit den Auflagen des CLP Artikel 45 gewährleisten zu können.

Der letzte Vortrag des Tages wurde von unserem Produktmanager Markus Pogrzeba gehalten. Er bot einen detaillierten Einblick in die Erkenntnisse, die in über 50 Kundenworkshops gewonnen werden konnten. Es wurde eifrig mitgeschrieben, als es um die Best-Practices ging, die er im Laufe seiner langjährigen Erfahrung im Consulting bei Chemieunternehmen jeglicher Unternehmensgröße und Produktionsstufen sammeln konnte.

Wir wollen uns noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Erfolg unseres Workshops durch ihre Vorträge und Fragen beigetragen haben – die Zeit verging durch all die nützlichen Informationen wie im Flug.

Falls Sie Interesse haben, mehr über die von opesus angebotenen EPN Lösung zu erfahren, um den Anforderungen des CLP Artikels 45 entsprechen zu können, informieren sie sich gerne auf opesus EHS Product Notification und/oder melden sie sich bei uns.

opesus spendet jährliche Weihnachtsspende an das Himalayan Stove Project

Wie jedes Jahr haben wir uns entschieden, unseren Kunden keine persönlichen Geschenke zu machen, sondern die Weihnachtsstimmung an die Bedürftigen weiterzugeben. Die Wahl fiel diesmal auf das Himalayan Stove Project. Vielen Dank an unsere Kunden, die uns befähigt haben, diese tolle Organisation zu unterstützen!

Warum das Himalayan Stove Project? Einer unserer Opesianer hat diese Organisation aufgrund einer persönlichen Verbindung und den Auswirkungen des Projekts auf ein nachhaltiges und besseres Leben gewählt. Uns bei opesus gefällt vor allem der Gedanke, durch etwas so einfaches wie einen neuen Herd so weitreichende positive Änderungen zu bewirken.

Die meisten Haushalte in der bergigen trans-Himalaya-Region kochen in schlecht belüfteten Häusern über offenen Feuerstellen. Dadurch werden nicht nur übermäßige Mengen an Brennstoff verbraucht, sondern auch die Schadstoffbelastung der Raumluft ist gefährlich hoch. Im Rahmen des Himalayan Stove Project werden den Bewohner der Himalaya-Region in Nepal effizienterer und sauberer Kochherde zur Verfügung gestellt.

Die gespendeten Kochherde reduzieren den Energieverbrauch um bis zu 75%. Darüber hinaus verringern die Herde die Luftverschmutzung in den Häusern um bis zu 90%. Dadurch wird ein wertvoller Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität und Gesundheit der Bewohner sowie zum Schutz der Umwelt geleistet.

Besuchen Sie www.himalayanstoveproject.org für weitere Informationen.

CLP Artikel 45 Workshop für SAP Kunden mit Unterstützung des VCI

Die opesus AG bietet mit Unterstützung des Verbands der Chemischen Industrie e. V. einen Workshop zu den Meldungen nach CLP Artikel 45 (Meldungen an Giftinformationszentren) für SAP-Kunden an.

Datum und Ort

Workshop

Direkt zur Registrierung

Datum und Uhrzeit: 7. Februar 2019, 9:30 – 16:30 Uhr

Ort:

Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt

Otto-Fleck-Schneise 8

60528 Frankfurt/Main

Optionale Abendveranstaltung

Datum und Uhrzeit: 6. Februar 2019, ab 18:00

Ort: Im Veranstaltungshotel

Dresscode: Casual oder Smart Casual

Übersicht

Die Veranstaltung richtet sich an SAP-Kunden und insbesondere an VCI-Mitglieder, die verpflichtet sind, Mitteilungen gemäß CLP-Artikel 45 (Poison Centre Notifications – PCN-Meldung) einzureichen. Es werden praktische Ratschläge zur Bewältigung der bevorstehenden Herausforderung gegeben.

  • Holen Sie sich Ratschläge und Best Practice Tipps von Branchenführern und SAP-Experten um ihre regulatorischen Anforderungen zu erfüllen
  • Tauschen Sie sich aus und erfahren Sie mehr über Ihre Verpflichtungen und über verfügbare Leitlinien und Instrumente
  • Profitieren Sie von unseren Erfahrungen mit fortlaufenden Pilotimplementierungen und dem ECHA Pilotprojekt für das PCN-Format
  • Bereiten Sie sich auf die Einreichungsfrist für Verbraucher-Zwecke gekennzeichnete Gemische am 1. Januar 2020 vor

Um mehr über die Verordnung zu erfahren, besuchen Sie die ECHA unter https://poisoncentres.ECHA.Europa.EU/de/Information

Wir erwarten etwa 60 Teilnehmer.

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Themen

  • Regulatorische Anforderungen des CLP-Artikels 45
  • Richtlinien, Tools und Erwartungen der ECHA
  • Software von SAP und opesus
  • Herausforderungen an die Branchen und Best Practices

Referenten

  • Behörden
    • Europäische Chemikalienagentur (ECHA)
    • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
  • Industrie
    • BASF
    • Biesterfeld
  • IT-Experten
    • SAP
    • opesus

Agenda

TimeSpeakerOrganizationTitle
09:00WELCOME COFFEE
09:30Alexander WegeneropesusGreetings and opening
09:50Daniel SompolskiECHAPoison Centres Notifications as of 2020
10:35Dr. Herbert DeselBfRNational implementation of CLP Article 45 in Germany
11:10BREAK
11:30Ralf CoenningSAPSAP and CLP Article 45. Now and with S/4HANA.
12:05Marvin BahnsenopesusStatus and timeline for opesus EPN
12:25BREAK
13:25Michael SteigerBiesterfeldChallenges of Poison Centre Notifications from a chemical distributors point of view
14:00Dr. Jörg SpankeBASFChallenges and recommendations from a chemical producer
14:35BREAK
14:55Markus PogrzebaopesusBest practices and recommendations for implementing CLP Article 45
15:40PanelPanelPanel discussion
16:20Alexander WegeneropesusSummary and farewell
16:30END

Agenda runterladen

Veranstaltungsinformationen

Gebühr

Die Anmeldegebühr beträgt €390 zzgl. MwSt.

Unterkunft

Es wurden einige Zimmer im Konferenzhotel reserviert (119 € die Nacht, inklusive Frühstück und MWSt). Falls Sie ein Zimmer reservieren möchten können Sie das bei der Registrierung angeben. Oder Sie kontaktieren uns unter pcnworkshop@opesus.com Das Zimmer bezahlen Sie dann einfach bei Abreise im Hotel.

Wissenswertes über opesus und Meldungen an Giftinformationszentren

Seit 2013 beschäftigen wir bei opesus uns mit Meldungen an Giftinformationszentren. Unsere opesus EHS Product Notification ist die Lösung für SAP EHS Kunden, solche Meldungen durchzuführen.

opesus:

  • Ist ein aktiver Teilnehmer an der ECHA IT User Group für CLP Artikel 45. Eine Übersicht aller Teilnehmer finden Sie auf der ECHA-Seite.
  • Nimmt zusammen und stellvertretend für den VCI am ECHA-Pilot Projekt für das PCN-Format teil.
  • Arbeitet mit den nationalen Behörden zusammen.
  • Ist in verschiedenen SAP EHS-Anwendergruppen vertreten, insbesondere der VCI-Gruppe für SAP EHS.
  • Stimmt sich regelmäßig mit dem Produkt Management und der Entwicklung der SAP ab.

Registrierung

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Die opesus AG erhält den Technology Fast 50 Award das dritte Mal in Folge

Die opesus AG erhält den Technology Fast 50 das dritte Mal in Folge

Die opesus AG wurde nach den Jahren 2016 und 2017 auch 2018 mit dem Deloitte Technology Fast 50 Award ausgezeichnet. Die Platzierungen basieren auf dem prozentualen Umsatzwachstum der letzten vier Geschäftsjahre [2014-2017]. Die selbst entwickelten Produkte der opesus AG zur Ergänzung und Erweiterung vorhandener Lösungen der SAP im Bereich Nachhaltigkeit trugen maßgeblich zu diesem Umsatzwachstum bei.

  • Mit opesus EHS Product Notification kommen Unternehmen ihrer gesetzlichen Pflicht zur Meldung ihrer chemischen Produkte an die entsprechenden Behörden nach. So wird die Compliance auf effiziente Weise sichergestellt.
  • Die Lösung opesus EHSM Smart Input beschleunigt die Datenpflege für Kunden von SAP EHSM (Environment, Health and Safety Management) enorm und spart den Unternehmen viel Zeit und damit Geld.
  • opesus Product Compliance Essentials erlaubt eine schnelle und standardisierte Einführung von SAP EHSM Product Compliance.

Alexander Wegener, Vorstand der opesus AG bewertet die aktuelle Situation von opesus äußerst positiv. Er erläutert dazu, “Das Thema Produktmeldungen nach CLP Artikel 45 kommt nun in die heiße Phase. Die Deadline 1.1.2020 gilt für Produzenten, Importeure und nachgeschaltete Anwender, die Gemische zur Verwendung durch Verbraucher in Verkehr bringen. Diese Unternehmen müssen dann ihre rechtlichen Verpflichtungen erfüllen und diese Gemische melden. Um den Unternehmen ein effizientes Tool zur Erfüllung ihrer Pflichten zur Verfügung zu stellen hat unser Team viel Arbeit in die Entwicklung der opesus EPN investiert. Da die Deadline schnell näher rückt, erwarten wir auch in Zukunft ein signifikantes Wachstum unseres Kundenkreises. Aktuell zählen bereits viele namhafte und große Unternehmen zu unseren Kunden. Zusammengenommen beschäftigen diese über 1.2 Millionen Menschen. Dieses Vertrauen macht uns sehr stolz und ist ein wichtiger Antrieb für uns und der Kern unserer Unternehmensphilosophie.

„Zahlreiche stark wachsende Unternehmen aus Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren in zukunftsorientierten Technologiefeldern positioniert. Verantwortlich dafür sind Unternehmer, die es mit Risikobereitschaft und Entrepreneursgeist geschafft haben, ihre Visionen konsequent zu verfolgen“, erläutert Dr. Andreas Gentner, Partner und Leiter Technology, Media & Telecommunications EMEA bei Deloitte. „Mit dem Fast 50 Award wollen wir herausragende Unternehmerleistungen für den Tech-Standort Deutschland würdigen.“

Wir bei opesus sind sehr stolz, diesen Preis zum dritten Mal in Folge gewonnen zu haben.

Deloitte Technology Fast 50

ChemCon Europe 2018 in Budapest

Die ChemCon Europe 2018 findet vom 12. bis 16. November in Budapest statt. Eines der Seminare behandelt Meldungen für die Giftinformationszentralen nach CLP Artikel 45. Im Seminar gibt es Vorträge von mehreren Referenten, darunter von der ECHA (Mercedes Viñas, Daniel Sompolski), der BASF und dem Niederländischen Giftinformationszentrum. Alexander Wegener von opesus hält einen Vortrag über „How to track portfolio changes or raw material changes in relation to updating of your poison centre notification?“.

Wenn Sie die ChemCon besuchen, kommen Sie doch an unserem Stand vorbei. Wir freuen uns darauf, Leute kennenzulernen und interessante Gespräche zu führen!

CLP Fachtagung und Workshop der Chem-Academy in Bonn 2018

Am 22. und 23. Oktober 2018 findet wieder die Fachtagung der Chem-Academy statt. Eines der Hauptthemen dort wird sein „Art. 45 der CLP-Verordnung: regulatorische Anforderungen und technische Umsetzung“. Alexander Wegener von opesus hält einen Vortrag mit dem Titel „Technische Umsetzung von Art. 45 CLP-VO“.

Zu den rechtlichen Verpflichtungen sprechen werden Daniel Sompolski von der ECHA und Dr. Herbert Desel vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) .

Anschliessend, am 24. Oktober, veranstaltet die Chem-Academy dann einen ganztägigen Workshop zum Thema „Implementierung von technischen Lösungen zur Umsetzung von Art. 45 CLP-VO“. Dieser Workshop wird geleitet von Markus Pogrzeba und Alexander Wegener, beide von opesus.

Wir freuen uns sehr auf die Veranstaltung und viele spannende Fragen und Diskussionen dort!

Auswirkungen des PCN-Formates auf Produktmeldungen nach CLP Artikel 45

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat das technische Format für Meldungen an Gitfinformationszentren (nach CLP Artikel 45) veröffentlicht! Das neue PCN-Format dabei auf dem international harmonisierten IUCLID Format. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die Auswirkungen für die Industrie auf.

IUCLID Format für Produktmeldungen

Im Gegensatz zum vorläufigen Entwurf basiert das neue PCN-Format auf dem IUCLID Format. Mit der IUCLID Software können Daten zu Eigenschaften chemischer Stoffe gepflegt, gespeichert und ausgetauscht werden. Dazu wird das international harmonisierte IUCLID Format verwendet. Dieses Format wird zukünftig nun auch für Meldungen an Giftinformationszentren nach CLP Artikel 45 verwendet.

Das IUCLID Format besteht aus einer Vielzahl an Dokumentenvorlagen, welche nach Art der enthaltenen Informationen gegliedert sind (z.B. GHS).

Für das PCN Format werden 15 bestehende Dokumentvorlagen wiederverwendet. Zusätzlich werden zwei neue Vorlagen zum IUCLID Format hinzugefügt: Produktinformationen und „Dossier Header“, welcher Informationen zur Meldungsart (z.B. Update) enthält. Alle ausgefüllten Dokumente werden schließlich in Form eines Dossiers zusammengefügt und über administrative Daten miteinander verknüpft. Schließlich wird das Dossier an die nationalen Behörden übertragen und steht damit den Giftnotrufzentren zur Verfügung.

Auswirkungen des PCN-Formates auf die Industrie

Wir entwickeln derzeit eine neue Version unserer Software opesus EHS Product Notification, die das neue PCN-Format unterstützt. Dabei arbeiten wir in enger Abstimmung mit der Industrie, ECHA und SAP. Aus unseren bisherigen Erfahrungen sehen wir folgende Auswirkungen des neuen Formates:

Höhere Komplexität

Ein Dossier besteht aus einer Vielzahl an Dokumenten. Diese werden durch administrative Daten miteinander verknüpft. Das neue PCN-Format ist daher im Vergleich zu den bisherigen Formaten wesentlich umfangreicher und deutlich komplexer.

Ein aktuelles Beispiel aus unserer Entwicklung: Eine sehr einfache Meldung (wenige Stoffe, keine „Spezialfälle“) erzeugt insgesamt etwa 1,500 Zeilen XML-Code im PCN-Format. Im Vergleich: Die Meldung des gleichen Gemisches im bisherigen deutschen (BfR-)Format besteht aus etwa 150 Zeilen XML-Code.

Mögliche Nutzung der IUCLID Software

Eine Möglichkeit zur Erzeugung von IUCLID-kompatiblen Dossiers besteht in der Nutzung der IUCLID Software. Diese ist frei verfügbar. Die Daten müssen dabei allerdings manuell über die Eingabemaske der Software gepflegt werden. Aus diesem Grund eignet sich der Einsatz der IUCLID Software für PCN Meldungen nur für kleinere Unternehmen mit wenigen meldepflichtigen Gemischen.

Ein kleiner Exkurs: In SAP EH&S gab es in der Vergangenheit eine IUCLID Schnittstelle. Diese unterstützt allerdings lediglich die ältere Version IUCLID 5.4 und wird in SAP S/4HANA komplett eingestellt. Die Schnittstelle stellt somit aus unserer Sicht keine Hilfestellung dar.

Jährliche IUCLID Updates

Das IUCLID-Format unterliegt jährlichen Updates. Diese können beispielsweise Änderungen des Meldeformats oder die Umsetzung von regulatorischen Änderungen beinhalten. Dabei müssen für das PCN-Format mitunter auch Änderungen geprüft und eventuell umgesetzt werden, die nichts mit Produktmeldungen nach CLP Art. 45 zu tun haben. Für Lösungen zur Erstellung von PCN-Meldungen ist daher die Verfügbarkeit einer Wartung der Software essentiell, so dass Änderungen zeitnah und sicher umgesetzt werden können. Entsprechend empfehlen wir weiterhin den Kunden unserer Software “opesus EHS Product Notification” einen Wartungsvertrag abzuschließen.