Vorschau auf unsere Konferenz: WFD, REACH und EU-RoHS im Vergleich

In der überarbeiteten Abfallrahmenrichtlinie (WFD, Waste Framework Directive) wird die Nutzung einer Datenbank (SCIP) zur Einreichung von Informationen über besonders besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen als solche oder in komplexen Gegenständen (Produkten) vorausgesetzt. Das Ziel dieser Datenbank ist es, die Transparenz in Hinsicht auf diese Stoffe in Erzeugnissen für Abfallbetreiber, Behörden und Verbraucher zu erhöhen.

Meldungen müssen ab dem 5. Januar 2021 an die SCIP-Datenbank eingereicht werden. Dies ist verpflichtend für alle Unternehmen, die Erzeugnisse in der EU in Verkehr bringen, welche der Informationspflicht nach Artikel 33 Absatz 1 der Verordnung (EC) Nr. 1907/2006 unterliegen. EC 1907/2006 steht für „European Chemicals“ und meint die europäische Chemikaliengesetzgebung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH). Sie trat 2007 mit dem Ziel in Kraft, die menschlichen Gesundheit und die Umwelt besser schützen zu können. Auch die bereits 2003 eingeführte RoHS-Richtlinie für elektrische und elektronische Geräte ist eine wichtige Verordnung, die sich mit gefährlichen Stoffen befasst.

Im Vergleich: WFD, REACH, EU-RoHS

Auf unserer bevorstehenden Product and Poison Centre Notifications Virtual Conference wird sich einer der Vorträge mit den Zusammenhängen zwischen diesen drei Verordnungen widmen und sich ganz konkret mit den Antworten mit den folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wie hängen die rechtlichen Rahmenbedingungen in Bezug auf die zugrunde liegenden Konzepte und ihre Hintergründe zusammen? Welche Überschneidungen und welche Unterschiede gibt es?
  • Welche Auswirkungen haben die konzeptionellen und prozeduralen Unterschiede auf die betroffenen Unternehmen? Welche individuellen Herausforderungen bringen die jeweiligen Verpflichtungen für die Unternehmen mit sich?
  • Wie unterscheiden sich die Anforderungen an Unternehmen in Bezug auf Inhalt und Format der Compliance-Daten? An wen sind diese Informationen gerichtet?

Welche Schritte können Unternehmen unternehmen, um sich auf die neue Herausforderung so gut wie möglich vorzubereiten und gleichzeitig ihre Compliance-Aktivitäten so effizient wie möglich zu verwalten? Informieren Sie sich dazu auf unserer Konferenz am 18. Und 19. Mai 2020!

Zur Registrierung:

Product and Poison Centre Notifications Virtual Conference 2020 mit Unterstützung des VCI

Share this entry