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CLP Artikel 45 Workshop für SAP Kunden mit Unterstützung des VCI

Die opesus AG bietet mit Unterstützung des Verbands der Chemischen Industrie e. V. einen Workshop zu den Meldungen nach CLP Artikel 45 (Meldungen an Giftinformationszentren) für SAP-Kunden an.

Datum und Ort

Workshop

Direkt zur Registrierung

Datum und Uhrzeit: 7. Februar 2019, 9:30 – 16:30 Uhr

Ort:

Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt

Otto-Fleck-Schneise 8

60528 Frankfurt/Main

Optionale Abendveranstaltung

Datum und Uhrzeit: 6. Februar 2019, ab 18:00

Ort: Im Veranstaltungshotel

Dresscode: Casual oder Smart Casual

Übersicht

Die Veranstaltung richtet sich an SAP-Kunden und insbesondere an VCI-Mitglieder, die verpflichtet sind, Mitteilungen gemäß CLP-Artikel 45 (Poison Centre Notifications – PCN-Meldung) einzureichen. Es werden praktische Ratschläge zur Bewältigung der bevorstehenden Herausforderung gegeben.

  • Holen Sie sich Ratschläge und Best Practice Tipps von Branchenführern und SAP-Experten um ihre regulatorischen Anforderungen zu erfüllen
  • Tauschen Sie sich aus und erfahren Sie mehr über Ihre Verpflichtungen und über verfügbare Leitlinien und Instrumente
  • Profitieren Sie von unseren Erfahrungen mit fortlaufenden Pilotimplementierungen und dem ECHA Pilotprojekt für das PCN-Format
  • Bereiten Sie sich auf die Einreichungsfrist für Verbraucher-Zwecke gekennzeichnete Gemische am 1. Januar 2020 vor

Um mehr über die Verordnung zu erfahren, besuchen Sie die ECHA unter https://poisoncentres.ECHA.Europa.EU/de/Information

Wir erwarten etwa 60 Teilnehmer.

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Themen

  • Regulatorische Anforderungen des CLP-Artikels 45
  • Richtlinien, Tools und Erwartungen der ECHA
  • Software von SAP und opesus
  • Herausforderungen an die Branchen und Best Practices

Referenten

  • Behörden
    • Europäische Chemikalienagentur (ECHA)
    • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
  • Industrie
    • BASF
    • Biesterfeld
  • IT-Experten
    • SAP
    • opesus

Agenda

TimeSpeakerOrganizationTitle
09:00WELCOME COFFEE
09:30Alexander WegeneropesusGreetings and opening
09:50Daniel SompolskiECHAPoison Centres Notifications as of 2020
10:35Dr. Herbert DeselBfRNational implementation of CLP Article 45 in Germany
11:10BREAK
11:30Ralf CoenningSAPSAP and CLP Article 45. Now and with S/4HANA.
12:05Marvin BahnsenopesusStatus and timeline for opesus EPN
12:25BREAK
13:25Michael SteigerBiesterfeldChallenges of Poison Centre Notifications from a chemical distributors point of view
14:00Dr. Jörg SpankeBASFChallenges and recommendations from a chemical producer
14:35BREAK
14:55Markus PogrzebaopesusBest practices and recommendations for implementing CLP Article 45
15:40PanelPanelPanel discussion
16:20Alexander WegeneropesusSummary and farewell
16:30END

Agenda runterladen

Veranstaltungsinformationen

Gebühr

Die Anmeldegebühr beträgt €390 zzgl. MwSt.

Unterkunft

Es wurden einige Zimmer im Konferenzhotel reserviert (119 € die Nacht, inklusive Frühstück und MWSt). Falls Sie ein Zimmer reservieren möchten können Sie das bei der Registrierung angeben. Oder Sie kontaktieren uns unter pcnworkshop@opesus.com Das Zimmer bezahlen Sie dann einfach bei Abreise im Hotel.

Wissenswertes über opesus und Meldungen an Giftinformationszentren

Seit 2013 beschäftigen wir bei opesus uns mit Meldungen an Giftinformationszentren. Unsere opesus EHS Product Notification ist die Lösung für SAP EHS Kunden, solche Meldungen durchzuführen.

opesus:

  • Ist ein aktiver Teilnehmer an der ECHA IT User Group für CLP Artikel 45. Eine Übersicht aller Teilnehmer finden Sie auf der ECHA-Seite.
  • Nimmt zusammen und stellvertretend für den VCI am ECHA-Pilot Projekt für das PCN-Format teil.
  • Arbeitet mit den nationalen Behörden zusammen.
  • Ist in verschiedenen SAP EHS-Anwendergruppen vertreten, insbesondere der VCI-Gruppe für SAP EHS.
  • Stimmt sich regelmäßig mit dem Produkt Management und der Entwicklung der SAP ab.

Registrierung

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CLP Fachtagung und Workshop der Chem-Academy in Bonn 2018

Am 22. und 23. Oktober 2018 findet wieder die Fachtagung der Chem-Academy statt. Eines der Hauptthemen dort wird sein „Art. 45 der CLP-Verordnung: regulatorische Anforderungen und technische Umsetzung“. Alexander Wegener von opesus hält einen Vortrag mit dem Titel „Technische Umsetzung von Art. 45 CLP-VO“.

Zu den rechtlichen Verpflichtungen sprechen werden Daniel Sompolski von der ECHA und Dr. Herbert Desel vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) .

Anschliessend, am 24. Oktober, veranstaltet die Chem-Academy dann einen ganztägigen Workshop zum Thema „Implementierung von technischen Lösungen zur Umsetzung von Art. 45 CLP-VO“. Dieser Workshop wird geleitet von Markus Pogrzeba und Alexander Wegener, beide von opesus.

Wir freuen uns sehr auf die Veranstaltung und viele spannende Fragen und Diskussionen dort!

Auswirkungen des PCN-Formates auf Produktmeldungen nach CLP Artikel 45

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat das technische Format für Meldungen an Gitfinformationszentren (nach CLP Artikel 45) veröffentlicht! Das neue PCN-Format dabei auf dem international harmonisierten IUCLID Format. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die Auswirkungen für die Industrie auf.

IUCLID Format für Produktmeldungen

Im Gegensatz zum vorläufigen Entwurf basiert das neue PCN-Format auf dem IUCLID Format. Mit der IUCLID Software können Daten zu Eigenschaften chemischer Stoffe gepflegt, gespeichert und ausgetauscht werden. Dazu wird das international harmonisierte IUCLID Format verwendet. Dieses Format wird zukünftig nun auch für Meldungen an Giftinformationszentren nach CLP Artikel 45 verwendet.

Das IUCLID Format besteht aus einer Vielzahl an Dokumentenvorlagen, welche nach Art der enthaltenen Informationen gegliedert sind (z.B. GHS).

Für das PCN Format werden 15 bestehende Dokumentvorlagen wiederverwendet. Zusätzlich werden zwei neue Vorlagen zum IUCLID Format hinzugefügt: Produktinformationen und „Dossier Header“, welcher Informationen zur Meldungsart (z.B. Update) enthält. Alle ausgefüllten Dokumente werden schließlich in Form eines Dossiers zusammengefügt und über administrative Daten miteinander verknüpft. Schließlich wird das Dossier an die nationalen Behörden übertragen und steht damit den Giftnotrufzentren zur Verfügung.

Auswirkungen des PCN-Formates auf die Industrie

Wir entwickeln derzeit eine neue Version unserer Software opesus EHS Product Notification, die das neue PCN-Format unterstützt. Dabei arbeiten wir in enger Abstimmung mit der Industrie, ECHA und SAP. Aus unseren bisherigen Erfahrungen sehen wir folgende Auswirkungen des neuen Formates:

Höhere Komplexität

Ein Dossier besteht aus einer Vielzahl an Dokumenten. Diese werden durch administrative Daten miteinander verknüpft. Das neue PCN-Format ist daher im Vergleich zu den bisherigen Formaten wesentlich umfangreicher und deutlich komplexer.

Ein aktuelles Beispiel aus unserer Entwicklung: Eine sehr einfache Meldung (wenige Stoffe, keine „Spezialfälle“) erzeugt insgesamt etwa 1,500 Zeilen XML-Code im PCN-Format. Im Vergleich: Die Meldung des gleichen Gemisches im bisherigen deutschen (BfR-)Format besteht aus etwa 150 Zeilen XML-Code.

Mögliche Nutzung der IUCLID Software

Eine Möglichkeit zur Erzeugung von IUCLID-kompatiblen Dossiers besteht in der Nutzung der IUCLID Software. Diese ist frei verfügbar. Die Daten müssen dabei allerdings manuell über die Eingabemaske der Software gepflegt werden. Aus diesem Grund eignet sich der Einsatz der IUCLID Software für PCN Meldungen nur für kleinere Unternehmen mit wenigen meldepflichtigen Gemischen.

Ein kleiner Exkurs: In SAP EH&S gab es in der Vergangenheit eine IUCLID Schnittstelle. Diese unterstützt allerdings lediglich die ältere Version IUCLID 5.4 und wird in SAP S/4HANA komplett eingestellt. Die Schnittstelle stellt somit aus unserer Sicht keine Hilfestellung dar.

Jährliche IUCLID Updates

Das IUCLID-Format unterliegt jährlichen Updates. Diese können beispielsweise Änderungen des Meldeformats oder die Umsetzung von regulatorischen Änderungen beinhalten. Dabei müssen für das PCN-Format mitunter auch Änderungen geprüft und eventuell umgesetzt werden, die nichts mit Produktmeldungen nach CLP Art. 45 zu tun haben. Für Lösungen zur Erstellung von PCN-Meldungen ist daher die Verfügbarkeit einer Wartung der Software essentiell, so dass Änderungen zeitnah und sicher umgesetzt werden können. Entsprechend empfehlen wir weiterhin den Kunden unserer Software “opesus EHS Product Notification” einen Wartungsvertrag abzuschließen.

Neue Version des freien opesus UFI Generator verfügbar

Wir haben eine neue Version des opesus UFI Generator für SAP EHSM Kunden veröffentlicht. Mit der neuen Version können Unique Formular Identifier (UFI) automatisiert erzeugt und in SAP EHSM abgelegt werden.

Unique Formular Identifier (UFI)

Im Rahmen von Produktmeldungen nach CLP Artikel 45 wird der UFI ab 2020 schrittweise verpflichtend eingeführt. Der UFI ist ein eindeutiger Code, der vom Hersteller oder Importeur generiert wird. Der UFI muss dabei in den Meldungen an die Giftinformationszentren und im Sicherheitsdatenblatt enthalten sein sowie auf das Etikett gedruckt werden.

Weitere Informationen zum UFI finden Sie auf der ECHA-Website.

Neue SAP Eigenschaft „Poison Centers Notification (EU)“

Am 18.05.2018 wurde die neue SAP Standard Eigenschaft „Poison Centers Notification (EU)“ veröffentlicht. Diese kann zur Ablage des UFI verwendet werden. Der UFI wird somit im Standard direkt an der Spezifikation abgelegt.

Vorteile des opesus UFI Generator

Der opesus UFI Generator enthält ein Regelwerk, welches valide UFIs erzeugt und diesen Code in die neue SAP Eigenschaft schreibt. Somit kann der Prozess der Datenpflege von UFIs weitgehend automatisiert werden.

Alle Schritte erfolgen zudem direkt im SAP EHSM. Es sind keine weiteren Web-Services anzubinden.

Das mitgelieferte Regelwerk ist durch verschiedene Parameter konfigurierbar. Sie können den Prozess zur Erstellung von UFIs daher individuell auf kundenspezifische Bedürfnisse anpassen – und z.B. eine andere Eigenschaft zur Ablage verwenden.

Wie Sie den opesus UFI Generator erhalten können

Der opesus UFI Generator ist für alle SAP EHSM Kunden kostenlos unter der MIT-Lizenz verfügbar. Sie können den UFI Generator über das Kontaktformular auf dieser Seite anfordern. Wir senden Ihnen anschließend die Dokumentation sowie die Software zu.