Beiträge

opesus CLP Artikel 45 Workshop war ein voller Erfolg

Als wir vor etwa einem Jahr damit begonnen hatten, unseren Workshop zur Produktmeldung laut CLP Artikel 45 zu planen, hatten wir wirklich nicht damit gerechnet, dass am Ende beinahe 100 Teilnehmer (doppelt so viele wie erwartet!) dabei sein würden. Was für ein toller Erfolg!

Das kann man nun entweder so interpretieren, dass es

  1. zum Jahresanfang in Deutschland einfach nichts anderes, spannendes zu tun gibt, oder
  2. es sich wohl doch um ein sehr bedeutendes Compliance-Thema bei den weltweit führenden Herstellern und Importeuren gefährlicher Produkte handelt.

Der opesus CLP Artikel 45 Workshop wurde vom VCI (Verband chemischer Industrie) unterstützt und fand am 7. Februar 2019 in Frankfurt statt. Zu Beginn stand ein gemütliches Get-Together am Vorabend auf dem Programm: bei Tapas und Getränken konnten wir uns viel Zeit für interessante Gespräche mit Kunden und ehemaligen Kollegen nehmen. Selbst neue Freundschaften sollen an diesem Abend geschlossen worden sein.

Zum Einstieg in das Thema CLP Artikel 45 erinnerte uns Alexander Wegener, CEO der opesus AG, an die wichtige Arbeit der Giftinformationszentren: die Gesundheit der Menschen zu schützen; im Notfall Leben zu retten. Konkrete Beispiele und Geschichten lieferten einige Familienmitglieder von opesus Mitarbeitern, die zum Glück alle gut ausgegangen waren.

Herr Desel vom BfR erklärte, dass täglich circa 600 Anrufe auf der Hotline des Instituts eingehen. Ein interessanter Hinweis, den man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte: die Hilfe, Giftinformationszentren leisten können, steht und fällt mit der Qualität der zu Grunde liegenden Informationen über chemische Inhaltsstoffe von Produkten.

Daniel Sompolski vom Team der ECHA Poison Centres erläuterte die Voraussetzungen zur Einführung des CLP Annex VIII: Welche Deadline muss wann von wem beachtet werden? Eine Frage, die ursprünglich für Verwirrung gesorgt hatte. Nun ist klar, die erste Deadline am 1. Januar 2020 muss oft auch eingehalten werden, wenn nicht direkt an Endkunden verkauft wird. Diese Frist ist auch relevant für alle Hersteller von Produkten, die erst am Ende der Fertigungskette die Endkunden erreichen werden.

Lösungsorientiert sollte unser Workshop sein – und deshalb widmete sich Ralf Coenning von der SAP ganz dem Thema Product Compliance in S/4HANA. Er stellte dar, wie die Software von opesus den Kunden von SAP EH&S ein umfangreiches Werkzeug an die Hand gibt, um es Unternehmen zu ermöglichen, die Auflagen des CLP Artikel 45 erfüllen zu können.

Marvin Bahnsen, Berater bei opesus, stellte die Möglichkeiten der opesus EHS Product Notification Software (EPN) vor und erläuterte die Timelines von ECHA, SAP und der Produktentwicklung von opesus EPN.

Nach einer kurzweiligen Mittagspause berichteten zwei Vertreter unserer Pilotkunden – Dr. Spanke von BASF und Herr Steiger von Biesterfeld – von ihren Erfahrungen und Empfehlungen für alle Unternehmen, die erste Schritte unternehmen wollen, um Compliance mit den Auflagen des CLP Artikel 45 gewährleisten zu können.

Der letzte Vortrag des Tages wurde von unserem Produktmanager Markus Pogrzeba gehalten. Er bot einen detaillierten Einblick in die Erkenntnisse, die in über 50 Kundenworkshops gewonnen werden konnten. Es wurde eifrig mitgeschrieben, als es um die Best-Practices ging, die er im Laufe seiner langjährigen Erfahrung im Consulting bei Chemieunternehmen jeglicher Unternehmensgröße und Produktionsstufen sammeln konnte.

Wir wollen uns noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Erfolg unseres Workshops durch ihre Vorträge und Fragen beigetragen haben – die Zeit verging durch all die nützlichen Informationen wie im Flug.

Falls Sie Interesse haben, mehr über die von opesus angebotenen EPN Lösung zu erfahren, um den Anforderungen des CLP Artikels 45 entsprechen zu können, informieren sie sich gerne auf opesus EHS Product Notification und/oder melden sie sich bei uns.

opesus veröffentlicht freien UFI Generator für SAP EHSM

opesus hat gerade opesus UFI-Generator für SAP® EHSM veröffentlicht. Alle SAP EHSM-Kunden können diesen kostenlos unter der MIT-Lizenz herunterladen.

EU Poison Centre Notifications (Giftinformationszentralen): Neuer „UFI“ ab 2020 erforderlich

Die ECHA führt einen Unique Formula Identifier (UFI) ein, der für alle auf dem EU-Markt in Verkehr gebrachten gefährlichen Gemische vorgeschrieben ist (CLP-Artikel 45). Alle gefährlichen Gemische, die für Verbraucher bestimmt sind, müssen dieses Format bis 2020 umsetzen. Produkte für den professionellen Gebrauch haben eine Frist ab 2021; und Produkte für den industriellen Einsatz müssen UFI ab 2024 übernehmen.

UFIs sind ein eindeutiger Code, der vom EU-Hersteller oder Importeur generiert wird, beim Giftzentrum registriert ist und auf dem Etikett gedruckt werden muss. Das UFI ermöglicht es Giftinformationszentralen Anfragen präzise, ​​effektiv und effizient zu beantworten.

Weitere Informationen finden Sie auf der ECHA-Website, einschließlich eines webbasierten UFI-Generators.

UFI-Generator für SAP EHSM

Der opesus UFI-Generator erstellt automatisch den UFI in SAP-EHSM-Systemen. Zeit und Aufwand wird gespart, indem die UFI-Generierung direkt im SAP-System integriert stattfindet.

Mehr erfahren

Konferenz für SAP EHS Management 2017 in Chicago

Sollten Sie Ende März in den USA sein, besuchen Sie uns doch auf der SAP Conference for EHS Management 2017 in Chicago.

Unser John Falk und Joachim Neff moderieren dort eines der Mikroforen: „SAP EHS Management Smart Input – Maintain and Migrate Mass Data in SAP EHS Management“. Weitere Details zu opesus EHSM Smart Input.

Wir freuen uns auf Sie!

Konferenz für SAP EHS Management 2016 in Den Haag

opesus freut sich, einer der Sponsoren der internationalen Konferenz für SAP Environment, Health, and Safety Management zu sein. Diese findet statt in Den Haag, Niederlande, am 3. und 4. November 2016.

Der digitale Wandel wird immer wichtiger und diese Veranstaltung ist die ideale Gelegenheit zu verstehen, wie Innovationen von SAP Organisationen dabei gewährleisten, das ihre Menschen, Produkte und Anlagen sicher und gesetzeskonform sind. Durch das einzigartige Veranstaltungsformat kann man Business Leaders treffen und von einer Bandbreite unterschiedlicher SAP Kunden wie Akzo Nobel, Siegwerk Druckfarben, TaTa Steel und Reliance lernen.

Wir freuen uns sehr, dass einer unserer Kunden auf der Konferenz über ein gemeinsames Projekt spricht. Frau Christina Sämann von der Sika Deutschland GmbH hält einen Vortrag über Produktmeldungen an Giftinformationszentralen und die diesbezüglichen Anforderungen in der Schweiz und auf EU-Ebene. Der Titel des Vortrags ist Product Notifications for Poison Centres – Requirements in Switzerland and the EU. Sie wird dabei unterstützt von unserem Kollegen Markus Pogrzeba.

Die Veranstaltung ist Teil der International SAP Conferences on Extended Supply Chain. Dazu gehören Asset Management, Manufacturing, Portfolio- und Projektmanagement, Product Lifecycle Management und Supply Chain Management – Sechs Veranstaltungen unter einem Dach!

Weitere Informationen erhalten Sie beim Team von T.A. Cook Team unter +44 (0)121 200 3810 oder info@tacook.com, oder auf der Veranstaltungshomepage unter https://goo.gl/Qrgz6A

Wir freuen uns auf Sie!

SAP Conference for EHS Management 2016 in Houston

Sollten Sie Anfang März in den USA sein besuchen Sie uns doch auf der SAP Conference for Environment, Health and Safety Management 2016 in Houston.

Unser John Falk wird dort einen Vortrag halten. Zusammen mit Gustavo Rojas, Associate Director von The Dow Chemical Company spricht er über: „Lessons Learned from Dow Chemical Company’s SAP Implementation“

Wir moderieren auch eines der Mikroforen: „Harmonization of Product Notifications for Poison Centers – New Requirements for Companies Selling Products in the EU“. Darin wird Artikel 45(4) der „CLP Regulierung“ (Regulierung 1272/2008) behandelt. Wir werden darin über das kommende EU-Format sprechen, das in 2016 eingeführt wird.  Dieses Format wird auch von opesus EHS Product Notification unterstützt werden.

Wir freuen uns auf Sie!