EHS Product Notification für das EU PCN Format

Lösung

opesus EPN für EU PCN Format

opesus EPN ist eine umfassende Lösung, die den End-to-End-Prozess der Meldungen an Giftnotrufzentralen für SAP-Kunden unterstützt, um ihre gesetzliche Verpflichtung gemäß CLP-Artikel 45 zu erfüllen.

Gemäß Artikel 45 der CLP-Verordnung müssen Unternehmen, die Gemische auf den Markt bringen, die als gesundheitsgefährdend oder als physikalisch gefährlich eingestuft sind, den zuständigen nationalen Stellen Informationen zur Verfügung stellen. Anhang VIII der CLP-Verordnung definiert die harmonisierten Anforderungen an die Poison Centre Notifications (PCN).

Mit opesus EPN für das PCN-Format:

  • Meldepflichtige Gemische über eine integrierte Suche leicht identifizieren
  • Schützen Sie Ihre vertraulichen Geschäftsinformationen mit dem Zufallssalgorithmus
  • Generieren Sie eindeutiger Rezepturidentifikator (Unique Formula Identifier, UFI) direkt in Ihrem SAP-EHS-System
  • Effiziente Zuordnung von EU-Produktkategorien zu Ihren Gemischen
  • Nutzen Sie Validierungsregeln um sicherzustellen, dass die Daten mit den PCN-Anforderungen übereinstimmen.
  • Führen Sie Ihre Meldungen von System-zu-System durch

Schlüsselfunktionen

Effizient UFIs erzeugen und PCN Daten verwalten
  • Erzeugung von UFIs innerhalb ihres unternehmensinternen SAP Systems
  • Identifikation eventueller Datenlücken durch integrierte Validierungsregeln und Prüfungen
  • Einfache Verwaltung von Aktualisierungsszenarien durch automatische Generierung von UFIs, falls erforderlich
Dossiers für die Einreichung beim ECHA Poison Centre Portal erstellen
  • Dossiers im erforderlichen IUCLID-Format für das ECHA Poison Centre Portal generieren (PCN-Format)
  • Manuelles Hochladen der erstellten Dossiers in das ECHA Poison Centre Portal
  • Übertragung von Dossiers aus Ihrem SAP-System an das Portal der ECHA über die System-zu-System Schnittstelle (S2S)
PCN-Meldungen im Blick behalten
  • Meldepflichtige Produkte erkennen
  • Status der Meldung überwachen
  • Information erhalten wenn eine erneute Meldung erforderlich ist

Vorteile

Über 50 Unternehmen nutzen bereits opesus EHS Product Notification zur Erstellung von Dossiers. Ein kurzer Überblick, was EPN für sie leistet:

  • Suche nach Produkten und Gemischen, die eine Klassifizierung für physikalische oder gesundheitliche Gefahren haben
  • Erzeugung von UFIs für Produkte sowie Updates für UFIs wenn sich die Zusammensetzung ändert
  • Schutz der Rezepturen von Gemischen mit Hilfe eines Zufallsalgorithmus
  • Zuordnung von Produktkategorien nach dem Europäischen Produktkategorisierungssystem (EuPCS)
  • Validierung der für ein PCN-Dossier erforderlichen Daten
  • Erstellung der Dossiers im geforderten und korrekten Melde-Format
  • Einreichen der Meldungen an die ECHA direkt aus Ihrem SAP System (System-zu-System Kommunikation)
  • Nachverfolgung des Status Ihrer Benachrichtigungen
  • Administration des Benutzerzugriffs bei der Verwaltung von Meldungen

Wenn Sie SAP EH&S in ihrem Unternehmen nutzen und nach einer Software suchen, die sie mit den komplexen Anforderungen von Art. 45 und Anhang VIII des CLP unterstützt, melden sie sich gerne bei uns!

Referenzkunden

BASF

Biesterfeld

Symrise

Linde Group

Dalli Group

Technische Information

Die opesus EHS Product Notification für EPN ist optimal an Ihr SAP ERP und SAP EH&S angepasst. Dies bedeutet, dass Sie Meldungen an die ECHA vollständig in Ihrem eigenen System verwalten können. Profitieren sie dabei vom Gebrauch der System-zu-System (S2S) Schnittstelle.

Wissenswertes über CLP Art. 45, Annex VIII

Was bedeutet "Anhang VIII des CLP Artikel 45"?

Artikel 45 der CLP-Verordnung setzt die Forderung nach harmonisierten Informationsanforderungen für Meldungen an Giftzentren um. Giftnotrufzentren können bei gesundheitlichen Notfallmaßnahmen zur Auskunft von jedem kontaktiert werden. Der Anhang VIII wurde der CLP-Verordnung im Jahr 2017 hinzugefügt. Er legt die eindeutige Rezepturidentifikation (Unique Formula Identifier, UFI) fest, die auf dem Etikett von Gemischen aufgedruckt werden muss. Eine erste Änderung von Anhang VIII wurde am 10. Januar 2020 veröffentlicht. Die Deadline zur Umsetzung ist für die Verbraucher- und gewerbliche Verwendung der 1. Januar 2021. Für die industrielle Verwendung gilt der 1. Januar 2024.

Muss mein Unternehmen handeln?

Gemäß Anhang VIII der CLP-Verordnung müssen Importeure und nachgeschaltete Anwender, die gefährliche Gemische innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) in Verkehr bringen, spezifische Informationen über ihre Gemische gemäß dem harmonisierten Format bereitstellen.

Diese Verpflichtung gilt für in Verkehr gebrachte Gemische, die als gefährlich für die menschliche Gesundheit eingestuft sind oder von denen physikalische Gefahren ausgehen. Es gelten die folgenden Ausnahmen:

  • Gemische, die nur für Umweltgefahren klassifiziert sind
  • radioaktive Gemische
  • Gemische, die in der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung verwendet werden
  • Arzneimittel und Tierarzneimittel, kosmetische Produkte, Medizinprodukte, Lebens- und Futtermittel
  • Gemische, die nur als Druckgase und Sprengstoffe klassifiziert sind

Was ist ein "UFI"?

UFI ist die Abkürzung für „Unique Formula Identifier“. Es handelt sich um einen 16-stelligen alphanumerischen Code, der auf den Etiketten von Produkten aufgebracht werden muss, die als gefährlich gemäß CLP Art. 45 Anhang VIII eingestuft sind. Der Zweck des UFI ist es, eine eindeutige Verbindung zwischen dem in Verkehr gebrachten Gemisch und den den Giftnotrufzentralen zur Verfügung gestellten Informationen zu gewährleisten.

Produkte müssen eine gültige UFI haben, bevor sie im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) in Verkehr gebracht werden. Eine UFI wird nur dann als gültig angesehen, wenn eine Anmeldung eingereicht und vom ECHA-Einreichungsportal akzeptiert wurde.

Wie können UFIs für Produkte generiert werden?

Es gibt zwei Möglichkeiten UFIs zu generieren. Zum Einen durch Eingabe der oben genannten Informationen in das von der ECHA zur Verfügung gestellte UFI-Tool. Zum Anderen können Sie mit Hilfe des UFI-Enwicklerhandbuchs einen UFI-Generator für Ihr eigenes IT-System entwickeln.

opesus hat ebenfalls einen UFI-Generator entwickelt. Diesen können Sie in Ihr SAP-System implementieren, um UFIs automatisch zu generieren und zu speichern. Diese Option ermöglicht Ihnen eine höhere Effizienz, insbesondere wenn Sie ein großes Portfolio haben. Die Handhabung von UFIs ist allerdings weitaus komplexer. Auf lange Sicht ist es unserer Meinung nach daher nicht ratsam, nur UFIs zu generieren und auf dem Etikett mittels Label am Produkt aufzubringen. Sie fragen sich, weshalb?

Weil Änderungen und Aktualisierungen dabei noch nicht berücksichtigt worden sind. Produkte können sich beispielsweise in ihrer Zusammensetzung ändern oder auf neuen Märkten eingeführt werden. Derartige Änderungen müssen Sie anhand den Vorgaben der ECHA in Ihrem Portfolio berücksichtigen. opesus EHS Product Notification hilft Ihnen dabei, auch in diesem Zusammenhang die Verwaltung und Übersicht in Ihrem SAP-System zu behalten.