Declarable Substances Data Collection
Definieren Sie eine Strategie zur Erfassung von Produktkonformitätsdaten über mehrere Kanäle hinweg – zugeschnitten auf die individuellen Gegebenheiten Ihrer Lieferanten
.jpg?width=600&height=338&name=1481x833%20Blog%20Feature%20Images%20(4).jpg)
Warum deklarationspflichtige Stoffe für die Compliance in der diskreten Fertigung entscheidend sind
Hersteller in der Automobilindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Hightech-Industrie stehen unter wachsendem regulatorischem Druck. Sie müssen deklarationspflichtige Stoffe in komplexen, mehrstufigen Stücklisten identifizieren, nachverfolgen und melden. Vorschriften wie REACH und RoHS verlangen eine präzise Erfassung und Bewertung gefährlicher Stoffe. Damit wird die Verwaltung deklarationspflichtiger Stoffe zu einer zentralen Anforderung für Hersteller diskreter Produkte.
Je nach regulatorischem Kontext müssen Unternehmen unter anderem:
- besonders besorgniseregende Stoffe (SVHC) identifizieren
- Grenzwerte überwachen, häufig ab 0,1 Gewichtsprozent
- Ausnahmeregelungen berücksichtigen und korrekt anwenden
Um verschiedene Vorschriften einzuhalten, werden oft Compliance-Informationen für jedes Material von Lieferanten benötigt. In komplexen, mehrstufigen Stücklisten wird die manuelle Nachverfolgung von Lieferantenanfragen dadurch schnell aufwendig, fehleranfällig und unübersichtlich.

Was sind meldepflichtige Stoffe?
Deklarationspflichtige Stoffe sind chemische Bestandteile in Produkten – etwa in Bauteilen, Werkstoffen oder Baugruppen – die gegenüber Behörden, Kunden oder innerhalb der Lieferkette offengelegt werden müssen. Nachfolgend finden Sie Beispiele für Vorschriften, die für die Fertigungsindustrie relevant sind. Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
REACH SVHC
Besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) im Sinne der REACH-Verordnung sind Stoffe, die erhebliche Risiken für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt darstellen.
Enthält ein Produkt mehr als 0,1 Gewichtsprozent (w/w) eines SVHC, muss dies gemeldet werden.
RoHS
Die RoHS-Richtlinie (2011/65/EU) beschränkt die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Ziel ist der Schutz von Mensch und Umwelt.
CA Prop 65
Die kalifornische Proposition 65 (CA Prop 65), offiziell „Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986“ (Gesetz über sicheres Trinkwasser und die Durchsetzung von Vorschriften zu Giftstoffen von 1986), verpflichtet Unternehmen dazu, vor der Exposition gegenüber Chemikalien zu warnen, die Krebs, Geburtsfehler oder Fortpflanzungsschäden verursachen können.
PFAS & POPs
PFAS (per- und polyfluorierte Alkyl-Stoffe) sind eine Gruppe langlebiger Chemikalien, die sich in der Umwelt oder im menschlichen Körper nur schwer abbauen.
Persistente organische Schadstoffe (POP) sind organische Stoffe, die in der Umwelt lange bestehen bleiben, sich in lebenden Organismen anreichern und ein Risiko für Gesundheit und Umwelt darstellen.
Diese Vorschriften verbieten die Verwendung von PFAS und POPs in Produkten.
Konfliktmineralien
Die Verordnung über Konfliktmineralien zielt darauf ab, den Handel mit vier Mineralien – Zinn, Tantal, Wolfram und Gold – einzudämmen. Unternehmen sind verpflichtet, den Handel mit oder die Verwendung von Konfliktmineralien zu melden, um den Anreizen für bewaffnete Gruppen, diese Mineralien abzubauen und um sie zu kämpfen, entgegenzuwirken.
TSCA
Das Gesetz zur Kontrolle giftiger Stoffe (TSCA) schreibt Aufzeichnungs- und Prüfanforderungen sowie Beschränkungen in Bezug auf chemische Stoffe und/oder Gemische vor.
Möchten Sie eine Demo sehen?
Nutzen Sie Ihr SAP-System für die strukturierte Erfassung von Compliance-Daten
Die Rahmenbedingungen für den Datenaustausch in der Lieferkette können stark variieren. Lieferanten unterscheiden sich in Größe, Branche, digitalem Reifegrad, regulatorischem Know-how und in ihrer Bereitschaft, auf Ihre Anforderungen einzugehen und diese zu erfüllen. Eine Einheitslösung für diese Problematik gibt es leider nicht. Erfolgreich sind Unternehmen, die ihre Lieferanten dort abholen, wo diese sind.
Erleichtern Sie die Bereitstellung von Produktkonformitätsdaten, indem Sie unterschiedliche Datenformate akzeptieren, Anfragen bündeln und eine mehrkanalige Erfassungsstrategie umsetzen. Dazu gehört beispielsweise die direkte Kontaktaufnahme per E-Mail ebenso wie die Nutzung externer Plattformen zur Ergänzung fehlender Informationen.
Machen Sie es Ihren Lieferanten leicht
Orchestrieren Sie die Erfassung von Daten zu meldepflichtigen Stoffen mithilfe einer mehrkanaligen Datenerfassungsstrategie. Neben einer strukturierten Methode zur direkten Datenerfassung bei Lieferanten können Sie auch auf Datenbanken von Drittanbietern zugreifen, um Datenlücken zu schließen. Automatisierte Benachrichtigungen, Erinnerungen, Eskalationen und ein strukturiertes Anfragenmanagement sorgen für effiziente Prozesse. Eingehende Rückmeldungen werden systematisch geprüft, bevor sie in Ihre Compliance-Prozesse übernommen werden.
Lösung #1
![]()
Optimierung der Kommunikation mit Lieferanten
Verabschieden Sie sich von unübersichtlichen E-Mail-Postfächer und Excel-Tabellen. Organisieren Sie stattdessen Ihre Lieferantenkommunikation direkt in Ihrer SAP-Umgebung. Geführte Prozesse unterstützen eine strukturierte Datenerfassung und erleichtern es Ihren Partnern, die benötigten Informationen vollständig und korrekt bereitzustellen.
Lösung #2
Plattformen nahtlos integrieren
Als SAP-Spezialist bietet opesus Lösungen, die sich nahtlos in etablierte Drittanbieter-Plattformen integrieren lassen, zum Beispiel:
-
SiliconExpert
- BOMcheck

„In der diskreten Fertigung hängt die Produktkonformität maßgeblich von der Qualität der zugrunde liegenden Daten ab. Entscheidend ist daher Flexibilität – also die Fähigkeit, Datenlücken bei deklarationspflichtigen Stoffen gezielt zu erkennen und innerhalb von SAP effizient zu schließen. Eine Lösung, die diesen Prozess durchgängig steuert, macht Compliance von einer reaktiven Pflicht zu einer planbaren und skalierbaren Stärke.“
Matt Dion
Chief Product Owner
opesus
opesus Declarable Substances Data Collection
Ihr Wettbewerbsvorteil

#1 Schließen Sie Datenlücken in ihrer Product Compliance
- Unsere Lösung ist robust und darauf ausgelegt, Daten nahtlos über verschiedene Prozesse hinweg zu erfassen. Dabei bestimmen Sie selbst, wie die Daten erfasst werden: entweder durch die Anbindung an Plattformen wie SiliconExpert oder durch die direkt Anfrage bei Ihren Lieferanten.
- Nutzen Sie Benachrichtigungen und Erinnerungen, um Ihre Partner bei der Bereistellung von Compliance-Daten zu unterstützen und eingehende Antworten vor der Rückführung in Ihre SAP-Produkt-Compliance-Landschaft zu prüfen.
#2 Unterstützen Sie die Single Source of Truth
- Erfassen Sie Compliance-Daten effizient in SAP Product Compliance und starten Sie die Datenerhebung automatisch bei fehlenden oder unvollständigen Informationen.
- Prüfen Sie Rückmeldungen Ihrer Lieferanten und spielen Sie validierte Ergebnisse zurück in SAP, um Datenlücken systematisch zu schließen.


#3 Einfache Anbindung an SAP
- Integrieren Sie die APIs von SiliconExpert und BOMcheck mithilfe unserer Plattform-Konnektoren in SAP, um den Import von Compliance-Daten zu automatisieren.
- Geringere Schnittstellenkosten und bessere Gesamtbetriebskosten - durch proaktives Management von API-Änderungen reduzieren wir Ihren IT-Aufwand nachhaltig.
- Zukunftssicher für SAP S/4HANA: Unsere API-Konnektoren basieren auf der SAP Business Technology Platform (BTP) und unterstützen Sie zuverlässig bei der Migration von SAP ECC zu SAP S/4HANA.
Wollen Sie mehr Details?
Starten Sie heute
Technische Informationen
| Lösung | Basierend auf der SAP Business Technology Platform (BTP) |
| Kompatibel mit |
|
| Integration mit |
Mehr Details
Plattform Connectoren
BOMcheck Connector

